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	<title>Cross-Skating.de</title>
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	<description>- das Portal des Nordic Cross-Skate Sports</description>
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		<title>Was braucht man als Spezialist im Cross-Skating? Teil 1</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 05:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[  Ambitionierte Cross-Skater sind ihrem Sport im positiven Sinne verfallen. Sie können es nicht mehr lassen und wollen es auch gar nicht. Viele haben schon Tricks und Ideen ausprobiert um den Sport noch angenehmer zu machen, da aber echte Spezialisten Mangelware sind und sehr oft viel weniger in der Öffentlichkeit auftreten als sehr mitteilsame weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/01/00032-2.jpg"><img class="alignleft  wp-image-6219" title="Mit Cross-Skates den ganzen Körper trainieren" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/01/00032-2-1024x593.jpg" alt="Ungeahnte Trainingswirkungen bietet der Cross-Skating Sport" width="399" height="230" /></a>  <a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/01/star-red.png"><img class="alignleft size-full wp-image-4426" title="Cross-Skating für Ambitionierte" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/01/star-red.png" alt="Interessant für ambitionierte Cross-Skater" width="11" height="10" /></a>Ambitionierte Cross-Skater sind ihrem Sport im positiven Sinne verfallen. Sie können es nicht mehr lassen und wollen es auch gar nicht. Viele haben schon Tricks und Ideen ausprobiert um den Sport noch angenehmer zu machen, da aber echte Spezialisten Mangelware sind und sehr oft viel weniger in der Öffentlichkeit auftreten als sehr mitteilsame weniger Erfahrene, ist der Austausch von wirklichen Tipps für <em>Freaks</em> fast nicht möglich. Und auf manchen Treffen/Werbeveranstaltung wird je vielmehr demonstrativer Frohsinn zelebriert als echte Erfahrungen ausgetauscht. Deswegen dieser Artikel, der auch später noch fortgesetzt werden soll. Wir bitten zu diesem Zweck erfahrene Spezialisten ihre Tipps an die Redaktion weiterzugeben, damit wir den Artikel noch möglichst oft fortsetzen können.</p>
<p>Erfahren heißt vor allem <strong>fahren</strong>, das sind die Sportler mit den vielen Kilometern Praxis auf den Cross-Skates, nicht mit den vielen Jahren in denen die Dinger ungenutzt im Keller stehen oder die Lautstärke in Dezibel mit der man sich mancher als erfahrener Sportler verkauft. Die besten Tipps haben wir von den ruhigen bescheidenen Vielfahrern erhalten, die einfach nur gern skaten, oft allein und unbeachtet von der Öffentlichkeit. Vielleicht gedeihen in dieser Umgebung die besten Ideen, doch austauchen sollte man sie trotzdem.</p>
<p>Wen man davon nicht abhalten kann, der fährt auch nachts. <strong>Beleuchtung</strong> bestehend aus Rücklicht und Kopflampe sind dann notwendig. Hier sollte man auf moderne LED-Technik zurück greifen um mit den Energiezellen wirtschaftlich umgehen zu können und trotzdem nicht im Dämmerlicht unterwegs zu sein. Umweltbewusste Cross-Skater verwenden Akkus für ihre Beleuchtung, idealerweise wählt man auch eine Lampe die ein spezielle Elektronik besitzt, die mit der 20 % geringeren Spannung der Akkuzellen umgehen kann. Unterwegs ist es dann wichtig Ersatzakkus mitzuführen, dann manche LED -Lampen machen recht schnell schlapp, wenn sich die Akkuspannung nur etwas verringert. Die<strong> <a title="LED Lenser H7R von Zweibrüder - eine strake LED Kopflanpe" href="http://www.cross-skate-shop.com/Zweibrueder-H7R-LED-LENSER-Kopflampe">Zweibrüder H7R LED LENSER</a></strong> beides: Akkus mit voller Leuchtkraft nutzen, ohne Flackern und Einbußen an Helligkeit oder Leuchtdauer und normale Alkaline AAA-Zellen verwenden, falls man Unterwegs keine andere Wahl hat. Die Elektronik schaltet dann um, so dass durch die höhere Spannung die Lebensdauer der Hochleistungs LED nicht verringert wird. Zudem kann man die Lampe auch mit eingelegten Akkus mit dem intelligenten Ladegerät per Steckerbuchse aufladen. Außerdem hat die dimmbare Lampe eine Leuchtstärke von bis zu 200 Lumen, was moderne Fahrradscheinwerfer weit übertrifft. Dies sind alles kleine Details, die für Vielfahrer Hindernisse auf dem Weg zur Nachtfahrt aus dem Weg räumen.</p>
<p>Beim <strong>Rücklicht</strong>, das man am Helm, Rucksack oder Gürtel befestigt, ist es sehr sinnvoll ein Modell zu wählen, das man mit gängigen Stromzellen mindestens im AAA-Format betreiben kann. Knopfzellen, die in vielen Rücklichtern benutzt werden, sind auch Dauer teuer und erzeugen bei Vielfahrern auch viel Sondermüll.</p>
<p>Wer viel fährt, fährt auch mehr bei schlechterem Wetter, daher sind bei Vielfahrern oft <strong>Schutzbleche</strong> recht gefragt. Wegen teilweise fast unlösbarer Probleme bei den Schutzblechen der Cross-Skate-Hersteller, bauen sich manche <em>Freaks</em> ihre Schutzbleche selbst. Umständliche oder unzuverlässige Befestigung entfällt dann meist ebenso, wie zu enger Abstand zwischen Reifen und Schutzbleche, was ein Hersteller auch nach mehr als 5 Jahren noch nicht verstanden haben (besonders jetzt mit dem voluminöseren Road Star Reifen, da geht oft gar nichts mehr). Bevorzugte Befestigungsarten bei &#8220;Bastellösungen&#8221; sind aufstecken (z.B. auf die Bremse), binden (Kabelbinder oder Draht) oder kleben. Ein empfehlenswertes Rohmaterial für Selbstbau-Schutzbleche gibt es in Form von Kunststoffbögen (&#8220;Bastelplastik&#8221;) das man leicht durch Erhitzten in die passende Form bringen kann. Wer sich noch nicht sicher über Form und Menge des benötigten Materials ist, sollte sich vorher ein Vormodell aus Pappe anfertigen, das dann als Schnittmuster dienen kann.</p>
<p>Mehr Wetterfestigkeit im Winter bringen bei kaltnassem Wetter oft auch <strong>Neoprenüberzieher für die Schuhe</strong>, die Kälte und Nässe von außen fern halten. Allerdings lassen sie auch kaum Schweiß verdunsten, wenn es einmal schneller voran gehen sollte oder längere Berge den Weg versperren. Bei der Größenauswahl sollte man großzügig sein, wenn man z.B. bei Powerslide Cross-Skates auch noch die gesamte Schuhschale abdecken muss, benötigt man auch mit normal großen Füßen oft schon Überzieher in den Größen 46 bis 49.</p>
<div id="attachment_3868" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px">
	<a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC02592-b-20.jpg"><img class=" wp-image-3868" title="Evolution der Cross-Skates" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC02592-b-20.jpg" alt="Längerer Radstand für längeren Fahrspaß im Cross-Skating" width="298" height="229" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Wer den Sport schon länger betreibt, besitzt oft eine gewisse Auswahl an Cross-Skates, die gewährleistet, dass man immer ein Paar passende zur Verfügung hat.</p>
</div>
<p>Jeder der auch sicher sein will, auch morgen fahren zu können, braucht <strong>ein Paar Zweitskates</strong>, damit es nach einer größeren Panne am nächsten Tag nahtlos weitergehen kann. Oft bleibt ein älterer Cross-Skate aus den Anfängerjahren übrig. Wenn es eine zusätzliche Anschaffung sein soll ist es oft sinnvoll, das gleiche Modell zweimal zu besitzen, doch das kann und möchte nicht jeder bezahlen. Preisgünstige Alternativen sind der <a title="Powerslide-XC-Trail im Cross-Skate-Shop kaufen" href="http://www.cross-skate-shop.com/Powerslide-XC-Trail-Nordic-Cross-Skate"><strong>Powerslide XC Trail</strong></a> oder der bewährten <strong>alten <a title="Skike V07 plus Sicherheitspaket nur im Cross-Skate-Shop" href="http://www.cross-skate-shop.com/Skike-V07-plus-Extras">Skike V07</a></strong>. Man sollte das Zweitmodell aber ähnlich einstellen können, wie den gewohnten Cross-Skate, besonders was die Bremse betrifft. Im Urlaub ist es dann ohnehin selbstverständlich seine Ersatzsportgeräte mitzuführen, damit der Sporturlaub nicht schief gehen kann.</p>
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		<title>Hitzetraining: Anpassung ans Unvermeidliche</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 06:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt schient er doch langsam zu kommen, der Frühling. Nach einem langen Winter zieht nun doch der Frühling nach Mitteleuropa ein und von der Temperatur her, gab es in manchen Regionen sogar schon der einen oder anderen &#8220;Sommertag&#8221;. Manchem macht der plötzliche Temperaturanstieg dann ganz schön zu schaffen, so sehr, dass man geneigt ist, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC02321-20-b.jpg"><img class="alignleft  wp-image-4002" title="Cross-Skating im Sommer" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC02321-20-b.jpg" alt="Nach entsprechendem Training kein Problem: Cross-Skating bei Hitze" width="400" height="360" /></a>Jetzt schient er doch langsam zu kommen, der Frühling. Nach einem langen Winter zieht nun doch der Frühling nach Mitteleuropa ein und von der Temperatur her, gab es in manchen Regionen sogar schon der einen oder anderen &#8220;Sommertag&#8221;. Manchem macht der plötzliche Temperaturanstieg dann ganz schön zu schaffen, so sehr, dass man geneigt ist, sich zu <em>schonen</em>, sobald man zu sehr unter den erhöhten Außentemperaturen leidet. Schon bei Temperaturen knapp über Zimmertemperatur ist bei solchen Personen scheinbar kaum noch an Outdoor-Sport zu denken. Jeder ist unterschiedlich empfindlich, aber auch die Unempfindlicheren unter uns müssen sich dem wärmeren Wetter anpassen (Hitzeakklimatisation) um damit gut klar zu kommen. Aber auch jeder <em>kann</em> sich anpassen. Doch wer eine bestimmte Belastung bewusst vermeidet, kann sie auch nicht trainieren. Man muss sich zur Hitzeakklimatisation also gezielt in der Hitze belasten um eine Anpassung zu erreichen. In fast völliger Ruhe findet keine Hitzeakklimatisation statt und sogar hartgesottene Saunagänger sind unter körperlicher Belastung kaum hitzeresistenter als Saunaabstinenzler.</p>
<p>Auch wenn es manchem Absurd oder gefährlich erscheint ist &#8220;Hitzetraining&#8221; sehr sinnvoll um das heiße Wetter letztenende doch erheblich besser zu verkraften und auch weniger gesundheitliche Folgen fürchten zu müssen.</p>
<p>In der Ergonomie wurde bereits viele darüber geforscht, wie Hitzeakklimatisation stattfindet und beschleunigt werden kann. Leider wurden viele Ergebnisse von Untersuchungen, die unter höherer sportlicher Belastung durchgeführt wurden, veröffentlicht.  Manchmal wurden sogar falsche Schlüsse daraus gezogen. So heißt es oft, dass eine Anpassung erst bei einer deutlichen Erhöhung der Körperkerntemperatur auf 39 bis 40 °C stattfinde. Vermutlich wurde diese Aussage, wie eine der &#8220;hohe&#8221; Eisengehalt von Spinat, einfach zu oft abgeschrieben. Ja, Spinat enthält eine gewisse Menge Eisen. Und ja, bei erhöhter Körpertemperatur findet eine Klimaanpassung statt. Sie findet <em>auch</em> statt, das ist richtig, aber dies ist sehr belastend und die körperliche Leistung sinkt ab knapp 39 °C Körpertemperatur bereits deutlich ab. Die Anpassung findet aber auch schon statt, wenn man sich zwar der Hitze aussetzt, aber dem Körper noch die Chance gibt die Körpertemperatur konstant zu halten oder nur wenig zu erhöhen. Dies ergibt zwei Methoden der Hitzeakklimatisation für Ausdauersportler, die ich weiter unten erläutere.</p>
<p>Folgende Grundsätze sollte man aber beachten:</p>
<ul>
<li>Vor dem Hitzetraining sollte man sich<em> nicht</em> in kühlen Räumen aufhalten, damit der Körper auch auf etwas höhere Temperaturen schon etwas entspannter reagiert und keinen zu plötzlichen Temperaturwechsel verkraften muss.</li>
<li>Hitzeanpassungstraining sollte immer mit einem Pulsmesser erfolgen. Dabei soll der Puls nicht mehr als 10 Schläge höher ansteigen als sonst unter gleicher Belastung.</li>
<li>Trinken ist jetzt noch wichtiger. Die Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit spielen zwar auch eine Rolle, aber ab ca. 25 °C sollte man auf gar keinen Fall  länger als 45 Minuten trainieren ohne unterwegs zu trinken. Ab 29 °C ist das Limit 30 Minuten. Ab Besten beginnt man schon ab 15 Minuten Belastung mit dem Trinken und versucht dann spätestens etwa alle 10 Minuten &#8220;zur Flasche&#8221; zu greifen. Somit gehört die Trinkflasche bei höheren Temperaturen obligatorisch zur Trainingsausrüstung. Auch vor dem Training sollte man einen drittel bis halben Liter trinken.</li>
<li>Klimatisierte Räume vermeiden oder die Einstellung auf eine sehr geringe Stufe stellen.</li>
</ul>
<div id="attachment_7323" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px">
	<a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/04/27-Grad-Celsius.jpg"><img class=" wp-image-7323" title="27-Grad-Celsius" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/04/27-Grad-Celsius.jpg" alt="" width="183" height="137" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Für manchen schon zu warm: &quot;Angenehme&quot; Außentemperaturen</p>
</div>
<p>Man spricht von einer Dauer von 5 bis 7 Tagen für eine ausreichende Hitzeakklimatisation. Diese kann aber, unter guten Voraussetzungen, nach einer ersten gezielten Hitzetrainingseinheit schon zu rund 75 % und nach einer zweiten schon zu rund 90 % abgeschlossen sein. So kann man diesen Vorgang erstaunlich forcieren. Beginnen sollte man mit diesem Training aber schon bevor die 30 Grad-Marke erreicht wird und auch zu Anfang nicht unter extremer Sonneneinstrahlung. Schatten oder Halbschatten sind besser geeignet.</p>
<p><strong>Wie trainiere ich meine Hitzeresistenz?</strong></p>
<p>a) Lange Einheit &#8211; die schonende Methode. Diese erfordert <em>Disziplin</em>, ist aber besser bekömmlich als in der Literatur behauptet wird. Die Pulskontrolle ist der Trick. Das Training erfordert eine Dauer von mindestens 60 Minuten, sollte aber 75 Minuten nicht überschreiten. Dabei hält man sich strikt an eine Pulsobergrenze die bewusst sehr niedrig angesetzt wird, nämlich auf 120 Schläge pro Minute. Nur ausgesprochene <em>Hochpulser</em> dürfen ihr Limit auf 130 ansetzen, aber halten sich auch daran strikt. Somit kann man sich nicht überfordern, ist aber gleichzeitig der Hitze ausgesetzt. Hohes Tempo ist dabei nicht zu erwarten, man sollte es sich regelrecht aus dem Kopf schlagen und man muss sogar am Ende oft langsamer werden um das Pulslimit einzuhalten.</p>
<p>b) Kurze Einheit &#8211; die belastende Methode. Diese erfordert Biss, Erfahrung und eine gewissen Trainingszustand. Außerdem sollte man schon mehrmals eine Hitzeanpassung im Training erfolgreich durchlaufen haben. Dieses Training dauert 30 bis maximal 50 Minuten und man nimmt dabei eine Überhitzung des Körpers in Kauf. In der ersten Hälfte des Trainings muss man sich trotzdem etwas zurückhalten, keinesfalls auf das Tempo drücken. Schon nach 10 bis 15 Minuten beginnt ein gewisser Hitzestau, man produziert mehr Wärme als man abgegeben kann, man überhitzt immer mehr. Auf Dauer würde man diese Belastungsintensität bei dieser Hitze nicht aushalten, aber in diesem Fall belastet man sich so, dass man noch sicher, aber deutlich erhitzt sein Training beenden kann. Der Puls wird dabei immer mehr ansteigen und liegt am Ende nahe der Pulses an der anaeroben Schwelle. Ob man diese unter diesen Temperaturen auch tatsächlich erreicht, ist schwer zu sagen und auch unwichtig, zumindest kennt man diese Belastungshöhe aus Erfahrung und weiß, dass man sie noch gut verkraftet. Em Ende des Trainings werden oft die Extremitäten etwas kribbeln. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Blutdruck schon etwas zu schwach ist um eine ausreichende Durchblutung zu gewährleisten. Deswegen ist das baldige Ende des Training dann wichtig, damit es in der weiteren Folge <em>nicht</em> zum Hitzekollaps kommt. Nach dem Training noch einige Minute locker in der Hitze oder im Schatten bewegen. Nicht gleich ins Kalte gehen oder hinsetzen. Und wie gesagt: Diese Methode ist für Trainierte, die schon Erfahrung mit der Hitzeakklimatisation haben. Aber auch für sie kommt aber auch die erste Methode in Frage, die zweite Methode ist ein Weg um Zeit zu sparen, zum Beispiel, wenn das Wetter plötzlich wärmer wird und man sich vorsorglich für ein baldiges wichtigeres sportliches Vorhaben vorbereiten möchte (Tour oder Wettkampf&#8230;).</p>
<p><strong>Warnsymptome</strong>, die man unterwegs oder nach dem Hitzetraining beachten sollte:</p>
<ul>
<li>rasender Puls, der sich nicht mehr beruhigt</li>
<li>Schwindel oder &#8220;weiche Knie&#8221;</li>
<li>Atemnot oder Einengungsgefühl</li>
<li>Kopfschmerzen</li>
</ul>
<p>Nachschwitzen nach einem Hitzetraining ist allerdings normal und kann auch noch nach dem Duschen etwas anhalten.</p>
<p><strong>Was passiert im Körper durch die Hitzeakklimatisaton unter Belastung?</strong></p>
<ul>
<li>Die Durchblutung reagiert angepasster auf Hitze, so dass Wärme besser und schneller abgegeben werden kann. Da mehr Blut in die Hautoberfläche transportiert wird, fehlt dies ein wenig der Muskulatur und den Organen, was zu den bekannten Kreislaufproblemen bei Hitze führen kann. Aber auch das lernt der hitzeangepasste Körper besser zu handhaben.</li>
<li>Das Schwitzen findet auch angepasster statt. Man schwitzt etwas schneller, aber dann oft nicht mehr übermäßig, denn Schweiß der läuft, ist &#8220;verschwendeter&#8221; Schweiß. Das funktioniert leider nicht bei jedem gleich gut.</li>
<li>Die Mineralstoffverluste durch Schwitzen sind bei Hitzetrainierten geringer als bei unangepassten Personen. Der Körper geht ökonomischer mit seinen Ressourcen um, indem er weniger salzigen Schweiß produziert.</li>
<li>Die Pulsanstieg ist bei Hitzesakklimatisierten geringer, weil das Herz-Kreislaufsystem noch leistungsfähiger ist. Im Herbst, wenn es kühler wird, kann man diese stille Reserve in Form eines messbaren Leistungsanstieges feststellen, wenn dann wieder erste Wettkämpfe oder Leistungstests bei Idealtemperaturen stattfinden.</li>
</ul>
<p>So, und jetzt raus in die Hitze &#8230;, aber bitte nur mit Trinkfalsche, Pulsmesser und Verstand!</p>
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		<title>Bergtraining für Cross-Skater, Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 17:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ In der Werbung für die Ausrüstung unserer Sportart wird ein recht optimistischer Eindruck vermittelt, was die Fähigkeit betrifft, Berge zu erklimmen. Kurz und ehrlich: Es gibt kaum eine anstrengendere Methode, dies zu tun, als mit Cross-Skates und Stöcken! Doch gerade darin liegt aber die sportliche Herausforderung beim Cross-Skating. Bergprüfungen sind in fast jeder Sportart eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_7443" class="wp-caption alignleft" style="width: 480px">
	<a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC03486b2.jpg"><img class=" wp-image-7443" title="Cross-Skater bergauf" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC03486b2-1024x971.jpg" alt="Cross-Skating bergauf" width="480" height="453" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bergauf - bergab ... kleine Hügelchen sind noch kein Problem. An richtigen Bergen können sich aber auch Könner die Zähne ausbeißen, doch sie wollen es so...</p>
</div>
<p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/09/star-yellow.png"><img class="alignleft size-full wp-image-4416" title="Cross-Skating für Fortgeschrittene" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/09/star-yellow.png" alt="Interessant für fortgeschrittene Cross-Skater" width="11" height="10" /></a> In der Werbung für die Ausrüstung unserer Sportart wird ein recht optimistischer Eindruck vermittelt, was die Fähigkeit betrifft, Berge zu erklimmen. Kurz und ehrlich: Es gibt kaum eine anstrengendere Methode, dies zu tun, als mit Cross-Skates und Stöcken!</p>
<p>Doch gerade darin liegt aber die sportliche Herausforderung beim Cross-Skating. Bergprüfungen sind in fast jeder Sportart eine besondere Herausforderung und fast jeder Sport kennt besondere Bergwettkämpfe oder Bergrennen bei denen Sportler ihre besonderen Qualitäten am Berg unter Beweis stellen können. Nicht jeder, der sich am Berg verbessern möchte ist ambitioniert, dieses Jahr bei den Deutschen Bergmeisterschaften im Odenwald teilzunehmen (bisher Schwäbische Alb). Mancher möchte nur<em> leichter rauf kommen</em> oder ist an der athletischen Komponente des Bertraining interessiert.</p>
<p><strong>Aber helfen einem sie Stöcke nicht die Berge hinauf?</strong> Ja, so wie einem Bergsteiger die Arme ebenfalls helfen&#8230;eigentlich schon, aber dadurch steigt auch die Gesamtbelastung ganz enorm. Cross-Skating Sport gilt aber gerade wegen seiner unterschwelligen Gesamtbelastung als subjektiv besonders arm an &#8220;Schmerzen und Qualen&#8221;. Bergauf geht es also auf Cross-Skates recht angenehm zu. Das ist in der Tat so, doch man kann die Realität nicht austricksen, denn man kann keine enorme Gesamtleistung aufbringen ohne, dass man gar nichts spürt. Um die besondere Tücke der Bergaufbelastung verstehen zu können, sollte man es einmal ausprobieren. Sofern man Belastungen unter 2 Minuten als &#8220;kurz&#8221; bezeichnet und Belastungen länger als 10 Minuten als &#8220;lang&#8221;, sollte man sich einen Berg mittlerer Steigung (5 bis 10 %) und mittlerer Länge (ca. 1 km)  mit griffigem Asphalt heraussuchen und sich vornehmen diesen sehr zügig hoch zu fahren. <em>Nur</em> 1 km sollte doch kein Problem sein!</p>
<p>Fast jeder wird überrascht sein, wie leicht es am Anfang geht, aber kurz darauf auch ernüchtert, wie sehr man sich verschätzen kann. Bei diesem kleinem Experiment verschätzt sich nämlich eigentlich jeder beim ersten mal. Auch mir ging es so und ich verschätze mich bergauf immer noch häufig. Das Gemeine an Bergrennen und auch am Bergtraining ist, dass man es selbst in der Hand hat. Das Tempo, die Dauer, das Aufhören oder das Weitermachen. Dabei ist gerade das Cross-Skaten bergauf so wenig qualvoll, weil kaum etwas &#8220;richtig&#8221; weh tut. Es ist nur insgesamt rundherum sehr anstrengend und es schleicht sich das Gefühl ein, dass man unter so hoher Belastung einfach nicht ankommen kann. Das aber hängt sehr viel mehr davon ab, ob man &#8220;einfach&#8221; weiter macht oder nicht. Das kostet Überwindung, ist aber für Sportgesunde keine wirkliche Quälerei. Trotzdem bleibt das Gefühl einer übermächtigen Gesamtbelastung die man länger auszuhalten hat, als man vor hatte.</p>
<p>Und das nicht ohne Grund, denn es werden sehr viele Muskeln und Systeme des Körpers gleichzeitig sehr hoch belastet, also mit relativ hohem Kraftaufwand und Energieumsatz. Die Herz-Kreislaufbelastung steigt in enorme Höhen. Wer vielleicht bergauf nicht gerade allerhöchste hohe Pulszahlen erreicht, erhöht die Herzkreislaufleistung zusätzlich durch Blutdruckerhöhung. Ich kenne kaum eine intensivere körperliche Belastung als das Cross-Skaten bergauf.</p>
<p>Wie trainiert man das nun? Der gemütliche Tourenfahrer und Gelegenheits-Cross-Skater einfach durch die Praxis. Die Berge werden so genommen, wie es sich eben auf der Route ergibt. Schön und gut, auch dadurch wird man am Berg besser, bekommt Erfahrung und lässt sich nicht mehr so leicht von Anstiegen einschüchtern. Für diesen Kreis von von Cross-Skatern ist dieser Artikel eigentlich nicht geschrieben, es sollen hier Tipps für etwas leistungsorientierere Sportler gegeben werden oder für solche, die einfach Berge trainieren möchten um ein &#8220;kompletterer&#8221; Sportler zu werden.</p>
<p>Die Anforderungen beim Cross-Skating bergauf sind nämlich sehr vielfältig. Aerobe und anerobe Kapazitäen des Körpers werden gefordert, Kraftausdauer und sogar besondere technische Qualitäten. Bis hierhin zunächst unsere Hinführung zum Bergtraining, um sich der breit gestreuten Anforderungen bewusst zu werden, die der Berg an einen stellt. Bis jetzt war ohnehin die Jahreszeit des Grundlagenausdauertrainings. Im zweiten Teil geht es um den Abbau des natürlichen Respekts vor den Bergen und wie man dies auch mit speziellem Training untermauert. Wir widmen uns dann den speziellen Trainingsmethoden des Bergtrainings im Artikel <em>Bergtraining für Cross-Skater, Teil 2 (von 4).</em> Der nächste sehr umfangreiche Artikel am 12. Mai widmet sich zwar nicht den Bergen, sondern einem jahreszeitlichen Phänomen<em>, </em>das aber auch am Berg sehr sehr wichtig sein kann.<em><br />
</em></p>
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		<title>Training einmal schneller</title>
		<link>http://www.cross-skating.de/training-einmal-schneller/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 22:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Trainingsbericht Weitab jeder akuten Wettkampfambition hat es mich gestern Abend im Training doch einmal gepackt und ich habe wieder einmal so richtig auf&#8217;s Tempo gedrückt. In diesem Jahr war mein Training weder besonders umfangreich noch systematisch, aber es war recht unterbrechungsfrei, von einer Grippe im Januar einmal abgesehen. Es gab also keine &#8220;Hänger&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/DSCF2977b1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7410" title="Cross-Skater" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/DSCF2977b1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong>Ein kleiner Trainingsbericht</strong></p>
<p>Weitab jeder akuten Wettkampfambition hat es mich gestern Abend im Training doch einmal gepackt und ich habe wieder einmal so richtig auf&#8217;s Tempo gedrückt. In diesem Jahr war mein Training weder besonders umfangreich noch systematisch, aber es war recht unterbrechungsfrei, von einer Grippe im Januar einmal abgesehen. Es gab also keine &#8220;Hänger&#8221; und sogar den einen oder anderen Trainingsschwerpunkt, viel Technik, etwas Kraftausdauer, aber noch kein intensives Tempotraining oder Bergtraining. Die Basis dürfte aber solide sein, dachte ich mir. Auch mein niedriger Belastungspuls deutete darauf hin. Doch ist es oft schwer auf so einer Basis &#8220;mal eben eins drauf zu setzen&#8221; und richtig schnell zu fahren. Ein letzter Versuch eine passable 10-km-Zeit zu erreichen scheiterte am massiven Wind, den ich vor einigen Monaten noch gar nicht so gut verdauen konnte, als ich es einmal wissen wollte. 28einhalb Minuten auf 10 km, waren damals nicht richtig langsam, verursachen aber auch noch keinen Überschallknall.</p>
<p>Warum es mich gestern &#8220;gepackt&#8221; hat? Es ging mir in den letzten Wochen immer gut im Training, ich hatte meine Cross-Skates frisch gewartet und mit einigem Material, für das ich einen Testauftrag habe, ausgerüstet. Außerdem hatte ich noch eine Rechnung offen mit meinem letzten 10er, den ich so viel langsamer absolviert hatte, als ich erhofft hatte.</p>
<p>Nachdem das Einrollen so leicht und trotzdem schnell vorstatten ging, war schon beschlossen, dass das Training diesmal<em> schnell</em> werden sollte. Doch was war das? Die ersten 5 km in knapp 14:40 Minuten, das fährt man nicht alle Tage, besonders, wenn der Puls dabei noch deutlich unter 150 bliebt. Auch wenn ein beständiger Rückenwind mit etwa Windstärke 3 mitgeholfen hatte, war es doch ein guter Einstieg und bevor ich nun auf meine absolute Tempobolzer-Strecke einbog, nahm ich noch einmal einen kräftigen Schluck aus der Flasche und beschloss auf dieser flachen Strecken die 10 km ernsthaft auf&#8217;s Korn zu nehmen.</p>
<p>Los ging&#8217;s doch was war das? Nach nur 500 m knallte mein Puls auf 174 Schläge pro Minute hoch, das ging zu schnell, ich wollte erst im zweiten Drittel der Strecke in diesem Bereich landen. Doch das Tempo war fulminant hoch, der Rückenwind dabei ein sehr netter Helfer. Was ich nicht wusste, der Puls war nur aus &#8220;Vorfreude&#8221; so hoch und sank danach wieder ab, ohne später wieder nach oben zu entgleisen. Ups, der erste Kilometer in 2:15 Minuten, das musste schon ein zünftiger Heckwind sein. <em>Locker bleiben technisch fahren!</em> Bei einem Tempo von 7 bis 8 Metern in der Sekunde konnten die Stöcke nur noch im Permanentschub den Boden sauber greifen. Doch das ging recht gut. Was war das, der zweite km in 2:07?! Schneller als 28 km/h, okay, dürfte wohl nicht von Dauer sein. Später ermittelte ich ein Spitzentempo von 30,7 km/h auf diesen Metern. Musste eigentlich schief gehen, ich glaubte schon den Knall zu hören. Km 3 in 2:22, bei etwas  wechselnden Winden, jetzt von leicht seitlich hinten, trotzdem noch ganz passabel.</p>
<p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC00752-b-25.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7411" title="Fit durch Cross-Skating" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC00752-b-25-279x300.jpg" alt="" width="279" height="300" /></a>Dann eine problemlose Straßenüberquerung, eine Stelle vor der ich Bammel hatte, da das Zeitfenster zum Gelingen bei diesem Tempo kaum mehr als 3 Sekunden betrug. Eine 110-Grad-Wende und gefühlt <em>voll in den Wind</em>. Puls 170, objektiv ging es mir scheinbar besser als subjektiv &#8211; der kleine Mann in meinem Hirn ermahnte mich, dass das zu schnell sei und auch der Gegenwind irgendwo geblieben sein musste. Nun gut, da war er nun, spürbar zwar, aber nicht mörderisch. Ich glaube noch kein Kilometer fiel unter 2:50 Minuten ab, wenn es sich auch erheblich langsamer anfühlte. Der Wind pfiff mir laut um die Ohren in der Lautstärke, die ich vom zügigen Rennradtraining kannte. Doch wo bleib der Knall?</p>
<p>Noch nicht. Aber wo war der Biss? Auch Fehlanzeige. Ich hielt jetzt nur gegen, um den Tempoverlust so gering wie möglich zu halten. Das erste Viertel mit Rückenwind, nun das zweite Viertel mit Gegenwind, dann die Wende und wieder ein Viertel mit Rückenwind und das Finale wieder voll gegen den Wind&#8230;ob das gut gehen würde? Bis kurz vor km 5 pendelte sich das Fahrtempo zwischen 20 und 22 km/h ein, der Puls war fast konstant bei 170, beinahe mein &#8220;Wohlfühlpuls&#8221; beim flottem Training, doch das fühlte sich nach mehr an, der Puls passte nicht so recht zur Leistung, er war einfach zu niedrig.</p>
<p>Km 5 dann in 12:47 Minuten, was persönliche Bestzeit gewesen <em>wäre</em>, wenn es keine <em>Einwegstrecke</em> gewesen wäre, die bis hier vom Rückenwind doch eher begünstigt gewesen sein dürfte. Also doch platzen auf der zweiten Hälfte zumal der letzte Kilometer vor der Wende doch schon spürbar schwerer ging?</p>
<p>Aber ein &#8220;Platzer&#8221; bin ich nicht, aber auch kein Endspurter, mehr ein Turbodiesel am Drehzahlbegrenzer. Eigentlich hätte der Motor überhitzen müssen, denn 22°C waren nicht gerade kühl, aber der Gegenwind hatte auch einen Vorteil, nämlich bessere Kühlung. So verzichtete ich sogar auch den eingeplanten Schluck aus der Pulle am Wendepunkt. Doch jetzt zurück mit Rückenwind. Nach einer etwas wackligen Beschleunigungsphase, versuche ich sogar bewusst etwas zu &#8220;überpacen&#8221; um mich dann mit Schwung und leichtem Rückenwind etwas zu erholen. Das widerspricht zwar meiner Erfahrung einer klugen Tempoeinteilung aus allen anderen Ausdauersportarten, die ich betreibe, funktionierte aber tatsächlich. Bald ging es wieder recht entspannt mit 24 bis 25 km/h voran. Stilwechsel brachten Abwechslung, doch eigentlich war aber nur ein gelegentlicher 1:1-Skating-Stil sinnvoll im Wechsel mit sonst überwiegendem Permanentschub. 1:2 brachte zu viel &#8220;Komfort&#8221; in den Stil, einfach zu viel Erholung im <em>Dreivierteltakt</em>, quasi Wellnessprogramm, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.</p>
<p>Also wieder permanenteln oder eben eintakten, nur immer einen schönen Dauerschub aufrecht erhalten, was oberhalb 22 km/h obligatorisch zu sein scheint. Bei km 7 wieder der Straßenseitenwechsel, klappte auch astrein, wenn ab jetzt der Gegenwind nicht noch massiver gepfiffen hätte. Vom Wendepunkt abgesehen war hier kurzzeitig der langsamste Punkt erreicht, 18 km/h, das war zu langsam. Also noch mehr Druck machen! Und dabei die neuesten Erkenntnisse schwedischer Skilanglauftrainer berücksichtigen, obwohl diese mir schon immer ergonomisch sinnvoll erscheinen: Tempo wird mit den Armen gemacht! Damit werden alte Zöpfe abgeschnitten, mal sehen, wann es der DSV merkt. Und auch das funktionierte hervorragend, das Tempo pendelte sich tatsächlich zwischen 19 und 20,5 km/h ein. Auf 2,5 km überholte ich 6 Radfahrer darunter 2 Rennradler, der Wind konnte also nicht allzu schwach sein. Diesen Abschnitt brachte ich ausschließlich im Eintakter hinter mich, dabei konnte ich immer wieder für kurze Zeit unter dem Gegenwind &#8220;hindurchtauchen&#8221; &#8211; die Bauchmuskeln dankten es! Der Puls dabei? 170!</p>
<p>Das Gute daran, wenn man erheblich oberkörperlastiger das Tempo macht, ist, dass die Fahrsicherheit länger erhalten bleibt. Mit weichen Knien leidet der Stil und damit die gesamte Bewegungsökonomie. Anstrengend war&#8217;s trotzdem&#8230;noch 1 km, keine Radfahrer mehr in Sicht an denen ich mich hätte festbeißen können. Gut &#8220;spielen&#8221; wir Endspurt&#8230;puh, nichts drin! Aber auch keine Probleme, ein völlig stabiler Kreislauf und gute Luftversorgung&#8230;also doch Wellness? Das darf nicht sein, nicht heute&#8230;also noch einmal 500 Meter Druck und die Uhr bliebt bei genau 26:30 Minuten stehen. Auf der zweiten Hälfte nur 56 Sekunden verloren? Das fühlte sich aber nach mehr an. Durchschnittspuls 169, wie beim Marathon vor 5 Jahren, das war zwar länger, aber auch 3 km/h langsamer. Damit konnte ich eigentlich ganz zufrieden sein, denn&#8230;</p>
<ul>
<li>ich hatte vorher kein systematisches Tempotraining absolviert</li>
<li>ich hatte keine Taperingwoche hinter mir, sondern im Gegenteil, am Tag davor noch 2 Stunden flottes Dauertraining absolviert</li>
<li>meine Trainingsumfänge waren eher unterdurchschnittlich</li>
<li>die Wetterbedingungen waren nicht schlecht, aber auch nicht optimal &#8211; zu windig und zu warm, wobei ich das Schwitzen scheinbar völlig vergessen hatte</li>
<li>ich hatte völlig neue Radlager und Reifen, die noch nicht annähernd eingelaufen waren</li>
<li>der Luftdruck der Reifen war korrekt, aber noch nicht auf &#8220;Wettkampfniveau&#8221;</li>
<li>ich werde nicht jünger</li>
</ul>
<p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/Cross-Skating-korrekt.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7412" title="Cross-Skating korrekt" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/Cross-Skating-korrekt-300x270.jpg" alt="" width="300" height="270" /></a>Danach ging es mir gut, trotz heftigen Nachschnaufens ging der Puls nach der Zeitnahme schnell unter 150 und ich konnte entspannt nach Hause rollen. Zu Hause stoppte die Uhr genau bei 60 Minuten für die 20 km &#8220;Training&#8221;.</p>
<p>Und was lernen wir daraus? Wieder einmal nichts, außer dass Cross-Skating völlig &#8220;anders&#8221; und kaum vergleichbar mit anderen Sportarten ist. Training nach Puls? Offenbar Fehlanzeige, zumindest beinahe, ein Pulsmesser ist eine anschauliche Hilfestellung, je mehr, desto erfahrener man ist. Grobe Richtlinien dürfte man zwar aufstellen können, aber bloß keine, die auf Erkenntnissen aus anderen Sportarten beruhen. Und noch ein Zopf ist ab!</p>
<p>Was bringt das Ganze dann? Spaß, tatsächlich, denn es tut gut, seinen Körper im Einsatz zu spüren. Bestätigung für&#8217;s Training. Ein sinnvoller Check, dass &#8220;es noch geht&#8221;. So, jetzt kann das <em>richtige</em> Training anfangen.</p>
<p>Wundern brauche ich mich nicht, dass ich trotz forgeschrittenen Alters noch ganz passabel von der Stelle komme. Mein Körperfettgehalt ist trotz halber Wochen-Trainingsumfänge im Vergleich zu früher, immer noch auf dem Niveau von vor 25 Jahren. Zugenommen? Ja! Fast 10 kg, aber eben kein Fett. Cross-Skating-Training macht&#8217;s, man wird zwar kein rollender Arnie, aber man ist auch keine topfitte Witzfigur, wo es optisch entweder oben oder unten irgendwie &#8220;fehlt&#8221; oder es trotz Trainings in der Mitte immer mehr wird.</p>
<p><strong>Mein derzeitiges Material&#8230;</strong></p>
<p><strong>Cross-Skate</strong>: SRB XBR02 (2100 Gramm/Skate)<br />
<strong>Reifen</strong>: ???<br />
<strong>Stöcke</strong>: KV+ Tempesta 187 cm, sonst auch oft KV+ Tornado 184 cm<br />
<strong>Stockspitzen</strong>: ???<br />
<strong>Schuhe</strong>: Sneakers von Converse<br />
<strong>Handschuhe</strong>: Amara Cross-Skating Handschuh<br />
<strong>Brille</strong>: Klare Arbeitsschutzbrille mit UV-Schutz<br />
<strong>Helm</strong>: Powerslide<br />
<strong>Kleidung und Socken</strong>: Trigema Funktionskleidung (Anti-Skunk!)<br />
<strong>Kofferraum</strong>: Powerslide Nordic HipBag</p>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Hamstertour / Korenwolftocht 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 09:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Weichhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Köln meets Oranje&#8221; oder &#8220;Berglande statt Niederlande&#8221; Die Hamstertour bzw. Korenwolftocht stand auf unserer Liste. Am Sonntag den 28. April trafen wir uns vom Cross Skating Rolltreff Köln morgens um 8:15 in Köln um gemeinsam die Anreise in knapp 50 Minuten anzutreten. Es war sehr frisch am Morgen so dass es nicht einfach war die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/Cross-Skating-Köln-Korenwolftour-1.jpg"><img class="wp-image-7392 alignleft" title="Cross Skating Köln Korenwolftour 1" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/05/Cross-Skating-Köln-Korenwolftour-1.jpg" alt="Kölner Cross-Skater auf der Korenwolf Cross-Skating Tour" width="360" height="266" /></a>&#8220;Köln meets Oranje&#8221; oder &#8220;Berglande statt Niederlande&#8221;</strong></p>
<p>Die Hamstertour bzw. Korenwolftocht stand auf unserer Liste. Am Sonntag den 28. April trafen wir uns vom Cross Skating Rolltreff Köln morgens um 8:15 in Köln um gemeinsam die Anreise in knapp 50 Minuten anzutreten.</p>
<p>Es war sehr frisch am Morgen so dass es nicht einfach war die richtige Bekleidung auszuwählen, aber mit der „Zwiebelmethode“ konnte man nichts falsch machen. Meine Cross Skates habe ich einen Tag vorher überprüft und noch mal vorsichtshalber alles nachgezogen, aber es war alles in Ordnung. Nochmal die Luft in den Reifen überprüft und den Rucksack gepackt. 2 Liter Wasser, 5 Frikadellen, Sonnenbrille, Ersatzrad (für alle Fälle), Handy und diverse Kleinigkeiten. Schließlich sollte es ein Cross Skating Marathon werden.</p>
<p>Als wir ankamen war noch Jörg auch schon da, so dass wir mit 6 Leuten vom Cross-Skating Rolltreff Köln anwesend waren. Wir wurden sehr herzlich von den Niederländischen Kollegen, die wir ja schon teilweise vom Modernen Biathlon vom letzten Jahr kannten, begrüßt. Als „Willkommensgeschenk“ gab es ein weiches Stirnband mit Logo. Wow! Danke nochmals.</p>
<p>Kurze Zeit später bereitete sich dann auch schon jeder auf die Tour vor und schnallte sich seine Skates an. Es folgte eine kurze Ansprache mit einem Mix aus Holländisch/Deutsch (man konnte es sehr einfach verstehen). Es gab zwei Möglichkeiten. Die Kurze Tour von ca. 20 km oder die lange von ca. 42 km. „Mir Kölsche sin so Jeck un mache jede Driss mit“ hörte ich nur . O.k. dann machen wir die lange Tour und gucken wir mal wie weit wir kommen.</p>
<p>Es ging sehr gut los. Die ersten paar Kilometer ging es ganz langsam bergab. „Das ist ja einfach“ dachte ich mir noch. Durch Felder und an kleinen Häusern vorbei (warum gibt es eigentlich so wenig Gardinen in Holland?) rollten wir kreuz und quer. Steff sagte irgendwann, “Durch das Dorf sind wir schon zweimal gefahren“. “Ich verlasse mich da ganz auf die Kollegen, die kennen sich ja hier aus.“</p>
<p>Alles war echt perfekt organisiert. Zwischendurch legten wir immer wieder mal eine Pause ein. Schon kamen die Damen mit dem Begleitfahrzeug und reichten uns kostenlose Getränke oder eine Waffel. Besser geht’s echt nicht. D A N K E !!!</p>
<p>Es ging weiter durch eine herrliche Landschaft. Immer wieder mal hügelig. Die 20 km Runde trennte sich kurze Zeit später und die restlichen Verbliebenen rollten weiter. Wir sahen weiße Kängurus (Nein, ich habe nichts im Coffeeshop geraucht) Westhighland Rinder, Schlösser und jede Menge geballte Natur und nette kleine Dörfer. Zwischendurch immer wieder leichte Anstiege. Diese waren zwar nicht sehr hoch, aber sie zoooogen sich. Normalerweise dürfte es nicht Niederlande heißen sondern Berglande <strong> <img src='http://www.cross-skating.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong>  Man was habe ich meine Beine und Arme zwischendurch gespürt. Zwar zog sich das Feld immer wieder mal auseinander, aber oben angekommen warteten dann die ersten bis alle da waren. Die Stimmung war klasse und mittlerweile war auch die Sonne draußen.</p>
<p>Die große Pause nach ca. 32 km war nun auch nötig. Wir machten es uns auf einem schonen Platz bequem. Jeder packte sein Essen aus (und hier kamen wieder meine „Frikamoppen“ zum Vorschein) und es gab natürlich auch wieder vom holländischen Orgateam Verpflegung. Ich hätte schon sitzen bleiben können. Sonne, nette Cross Skater und super Landschaft. Aber wir wollten natürlich auch weiter.</p>
<p>Wie das immer so ist nach einer großen Pause, zumindest geht es mir so, läuft es im Anschluss nie so richtig rund. Irgendwie merkte ich die Pause in den Knochen&#8230;und jetzt kamen erst die richtigen Steigungen. Man was habe ich gekämpft. Diese laaaaangen Steigungen machen mich fertig. Dass es solche „Achttausender“ in Holland gibt, unglaublich. Da hat uns aber die Landkarte ganz schon veräppelt, von wegen in den Niederlanden ist es ganz flach. Aber das schöne ist ja, wenn man es dann geschafft hat. Ein gutes Gefühl. Das ist eben Cross Skating. Voll ausgepowert, man merkt jedes Kilogramm was man zu viel auf den Rippen hat (und das sind einige bei mir) und trotzdem glücklich, so das ich mit einem grinsenden Gesicht auch die letzten Kilometer rollte. Als wir dann wieder am Ausgangspunkt ankamen, waren es doch tatsächlich 47,5 km geworden. Steff wollte jetzt noch die 50 voll machen, aber auch er entschied sich dagegen und ging lieber mit in den Biergarten wo wir zusammen auf den neuen König, (etwas zu früh) anstießen.</p>
<p>Aber wer die Tour mitgerollt ist, ist sowieso ein König!</p>
<p>Der Kölner Cross Skating Rolltreff sagt „Bedankt“ bei „de Wolven“ für diese schöne Tour!!!</p>
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		<title>Rückruf-Aktion der CD ROM &#8220;Cross-Skating Trainer&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 16:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Rückruf-Aktion der CD ROM &#8220;Cross-Skating Trainer&#8221;. Es handelt sind um einige Exmplare der Verionen 7.7 bis 7.8, die im April 2013 ausgegeben wurden. Den Defekt erkennt man am fehlerhaften Aufruf einiger Kapitel beispielsweise gleich beim Kapitel 1 &#8220;Einsteiger&#8221;, bei dem ein Kapiel über Triathlonsport aufgerufen wird, das auf diesem Medium gar nichts zu suchen hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2011/11/cross-skating-trainer-cover_m.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-32" title="Cross-Skating CD-Rom" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2011/11/cross-skating-trainer-cover_m.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Rückruf-Aktion der <a title="CD-ROM Cross-Skating-Trainer" href="http://www.cross-skate-shop.com/CD-ROM-Cross-Skating-Trainer">CD ROM &#8220;Cross-Skating Trainer&#8221;</a>. Es handelt sind um einige Exmplare der Verionen 7.7 bis 7.8, die im April 2013 ausgegeben wurden. Den Defekt erkennt man am fehlerhaften Aufruf einiger Kapitel beispielsweise gleich beim Kapitel 1 &#8220;Einsteiger&#8221;, bei dem ein Kapiel über Triathlonsport aufgerufen wird, das auf diesem Medium gar nichts zu suchen hat.<br />
Betroffene Kunden bitte im <a title="Cross-Skate Shop" href="http://www.cross-skate-shop.com/">Cross-Skate-Shop</a> melden, der Laden sendet dann kostenlosen Ersatz zu. Geliefert wird dann eine erweiterte und aktualisiere Version 8.0 der CD-ROM.</p>
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		<title>Anno 2007: Marathon-Wettkampf in Büttelborn &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.cross-skating.de/anno-2007-marathon-wettkampf-in-buttelborn-teil-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 07:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Cross-Skater bewältigen erstaunliche Distanzen und vier Teilnehmer blieben unter 2 Stunden 20! Unter dieser Überschrift gab es bereits 2007 unter meinem Namen eine Veröffentlichung über den ersten offiziellen Marathon-Wettkampf auf Cross-Skates. Damals staunten wir noch, heute wundert uns gar nichts mehr, denn erst vor einem knappen Jahr schafften es erneut drei Cross-Skater die Marathon Distanz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h3>Cross-Skater bewältigen erstaunliche Distanzen und vier Teilnehmer blieben unter 2 Stunden 20!</h3>
<p><em><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_7623-b.jpg"><img class="alignleft  wp-image-117" title="Cross-Skating Marathon 2007 in Büttelborn" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_7623-b.jpg" alt="Cross-Skater bei Top-Speed" width="300" height="220" /></a>Unter dieser Überschrift gab es bereits 2007 unter meinem Namen eine Veröffentlichung über den ersten offiziellen Marathon-Wettkampf auf Cross-Skates. Damals staunten wir noch, heute wundert uns gar nichts mehr, denn erst vor einem knappen Jahr schafften es erneut drei Cross-Skater die Marathon Distanz in Zeiten von rund 2:15 Minuten durchzuziehen. Doch switchen wir uns jetzt fast 6 Jahre zurück in die noch frühen Pionier-Jahre der Luftreifen Cross-Skates. Viel Spaß beim Lesen&#8230;</em></p>
<p>Es war schon ein tolles Gefühl, dass sich Oswald, Tino und Holger per Bahn auf den langen Weg von Berlin zu dieser Veranstaltung gemacht haben. Die Stimmung war dann im Vorfeld bestens und als ich das Berliner 3er-Paket um viertel nach eins am Start ablieferte, waren schon zwei Cross-Skater vor Ort. Dann trafen jeden Moment weitere Cross-Skater ein und auch zwei Zuschauer meldeten sich. So wurden wir mit unverhältnismäßig vielen Bildern belohnt, die auch die Stimmung auf der Strecke gut wiedergaben. Ein kurzer Abstecher den Cross-Skates zum Verzweigungspunkt bei km 1,8 der Runde sollte mir zeigen ob noch kurzfristig sichtbare Probleme auf der bis zum Vortag noch überschwemmten Strecke aufgetreten sind. Dem war nicht so, nur konnten wir den zunehmenden starken Süd-West-Wind überhaupt nicht einschätzen.</p>
<p>Absolut verblüffend fand ich das Tempo beim &#8220;Einfahren&#8221;. Sehr locker und mit kaum mittleren Pulswerten stoppte ich einen Kilometer in 3:20 Minuten. Jetzt war ich optimistisch, dass meine angestrebte Endzeit von unter 2:30 Stunden hinhauen könnte. Insgeheim hoffte ich auf unter 2:20, meine brandneue 5000 m-Bestzeit von 13:45 deutete sogar auf 2:15 hin, was ich mir aber ganz und gar nicht vorstellen konnte. Beim Start versammelten wir uns hinter der Startlinie. Alle waren brav ausgestattet mit Helmen und vier von den zehn Startern trugen sogar Knie- und Ellenbogenschützer. Nach einem kurzen improvisierten Countdown, ging es kurz nach 14 Uhr unter heiterem Gejohle los.</p>
<p>Die Streckenmarkierungen hatte ich für eine optimale Tempokorrektur bis km 3 alle 500 Meter gesetzt. Ich wurde auf den ersten 300 Metern nach vorn gelassen, dann aber schon von Tino und Holger überholt, hinter mir hängte noch einige Minuten lang ein weiterer Teilnehmer an, der es dann aber doch bald &#8220;abreißen&#8221; ließ. Unsere &#8220;Verrücktheit&#8221; offenbarte sich schon nach 500 Metern, denn die Zeit von 1:25 deutet auf einen 2:50er Kilometerschnitt und eine Endzeit von nur knapp über 2 Stunden hin. Mein Puls lag schon so früh bei knapp über 160.</p>
<p>Kilometer 1 dann tatsächlich in 2:50, wie &#8220;befürchtet&#8221;. Ich versuchte „etwas bremsendes“ zu den anderen beiden sagen, sah aber nur zwei grinsende Tempomacher hinter mir, die mich antrieben. Dieser erste und gleichzeitig letzte Kilometer der Runde, war zwar durch den  glatten Asphalt sehr schnell, aber durch den welligen Belag und den strammen Seitenwind nicht ganz leicht zu fahren. Kilometer 1,5 &#8211; gleiches Tempo, dann eine Tempoerhöhung bis km 2, obwohl wir jetzt voll gegen den Wind skateten. 2:47 für den zweiten Kilometer waren zu hart für mich, ich ließ Holger vor, mein Puls lag schon bei 175. Um es nicht auch noch abreißen zu lassen, musste ich sogar kurz einen Zwischenspurt einlegen. War das ein Höllentempo!</p>
<p>Kurz vor km 3 nach einer 90-Grad Kurve nach links war sofort Rückenwind spürbar. Dann die Wende bei km 3,2, die ich als erster nehmen durfte. Der Vierplatzierte kam uns erstaunlich früh entgegen, er hatte ganz allein diesem starken Gegenwind getrotzt. Wieder kurz Gegenwind und dann Rückwind. Wir flogen jetzt allen übrigen Teilnehmern entgegen, alle waren noch gut gelaunt. Er wurden motivierende Worte gewechselt. Auch beim km 4 lag unser Schnitt noch unter 2:50 pro Kilometer. Meine Beine brannten bereits, wie ich es mir nicht auf einer 10 km-Wettkampf-Distanz hätte zumuten dürfen. Dann ein leichter Stolperer von mir. Zu viel Milchsäure hemmt eben doch eine saubere Koordination, das sollte ich als Wink meines Körpers verstehen. Dann der Verzweigungspunkt mit der Kehre die uns auf die Autobahnüberführung leitete. Kilometer 5 oben auf der Brücke in 14:20 Minuten einschließlich der rund 8 Höhenmeter dort hinauf, die sicher mehr als 10 Sekunden gekostet hatten.</p>
<p>Zwei Dinge wusste ich bis hierher noch nicht. Die Autobahnüberführung würde das Durchschnittstempo praktisch nicht beeinflussen, obwohl wir sie acht mal nehmen würden. Und für Holger war das bis jetzt nur ein gebremstes Einrollen, er lag noch unter seinem späteren Durchschnittstempo. Km 6 und trotz leichten Gegenwinds waren wir bis hier immer noch in einem 2:51er Minuten-Schnitt pro km  unterwegs. Dann die zweite Wende, bei der Holger zunächst ins Gras fuhr, weil solche engen Kurven vom Gefühl her fast wie plötzliches Anhalten sind. Immer noch dicht hinter uns &#8220;Nr. 4&#8243;.<br />
Bei km 7 nahmen Tino und Holger etwas Tempo raus damit ich mithalten konnte. Mein Puls bewegte sich nun seit km 2 im Bereich zwischen 177 und 180, das konnte nach meiner Einschätzung nicht gut gehen.</p>
<p>Oswald kam als Fünfter im Sicht, er sah sehr locker und gut gelaunt aus. Bei km 8 wurde mein Abstand zu Holger größer 5 Meter, 7 Meter und dann kam die Autobahnbrücke&#8230;</p>
<p><em>Werde ich den Mararton überstehen? Wird es Unfälle geben oder andere Zwischenfälle? Weiter geht es in etwa einem Monat weiter mit<strong> Teil 2</strong> (Verlinkung folgt bei Veröffentlichung</em>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachteile des Cross-Skating Sports</title>
		<link>http://www.cross-skating.de/nachteile-des-cross-skating-sports/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 06:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele werden sich wundern, so einen Artikel hier zu lesen. Die eigene Sportart schlecht machen, wie kann man nur? Nein, schlecht wird sie hier nicht gemacht, denn wir finden sie immer noch absolut toll. Aber wir alle wissen: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und wer &#8220;Risiken und Nebenwirkungen&#8221; nicht nennt, ist entweder unseriös oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4958" class="wp-caption alignleft" style="width: 420px">
	<a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC02930-b50.jpg"><img class=" wp-image-4958" title="Cross-Skater an der Riedbahntrasse" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC02930-b50.jpg" alt="Cross-Skating an der Riedbahntrasse" width="420" height="266" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Aktive Cross-Skater kennen die wenigen Nachteile unseres Sports, aber schätzten ihn deswegen nicht weniger. Im Gegenteil, er bleibt faszinierend und gehört zu den einfachsten Methoden seine Lebensqualität deutlich zu steigern.</p>
</div>
<p>Viele werden sich wundern, <strong>so</strong> einen Artikel hier zu lesen. <em>Die eigene Sportart schlecht machen</em>, wie kann man nur? Nein, schlecht wird sie hier nicht gemacht, denn wir finden sie immer noch absolut toll. Aber wir alle wissen: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und wer &#8220;Risiken und Nebenwirkungen&#8221; nicht nennt, ist entweder unseriös oder ahnungslos. Aussagen wie, <em>die Sportart sei 365 Tage im Jahr möglich</em>, <em>von jedem leicht zu lernen</em>, <em>völlig ungefährlich</em>, <em>so gesund</em> (ohne weitere Erklärung) und <em>für jedes Alter und für jeden genau das Richtige</em>, stinken regelrecht nach Werbelügen und werden hier nie zu lesen sein. Denn wer belogen wird, ist natürlich enttäuscht und deswegen geht es hier nicht um solche offensichtlichen Platituden, sondern um eine kritische Betrachtung der Nachteile, die auch unser <em>toller</em> Sport mit sich bringt. Nur so kann man damit umgehen und nur so sollte man seriös neue Mitstreiter für diesen Sport gewinnen.</p>
<p>Doch es gibt auch Nachteile, die viele gar nicht kennen, weil sie eben noch keine Erfahrung mit dem Cross-Skating Sport haben. Wer die Nachteile kennt, wird damit keine negativen Überraschungen mehr erleben und bleibt dem Sport wahrscheinlich länger und wesentlich überzeugter erhalten. Durch konstruktive Herangehensweise kann man die Auswirkungen mancher Nachteile verringern oder ausschalten, was dann wieder der Vorteil einer kritischen Betrachtung ist.</p>
<ul>
<li><strong>Cross-Skating kostet Geld!</strong> In der Tat kostet unser Sport etwas mehr Geld als auf dem Sofa zu sitzen oder mit bereits vorhandenen Schuhen einmal um den Block zu gehen. Das klingt etwas sarkastisch, sollte aber jedem bewusst sein. Geld das man für Cross-Skating ausgibt, sollte man bewusst ausgeben, um so mehr kann diese sinnvolle Investition auch wieder Spaß machen. Wer andere Sportarten kennt, sollte vergleichen und nachrechnen. Wo sonst bekommt man so viel Sport für&#8217;s Geld?</li>
<li><strong>Cross-Skating kostet Zeit!</strong> Auch das noch, ein Hobby das Zeit kostet, statt welche zu produzieren. Betrachtet man es als gewonnene, statt verlorene Zeit, denn es ist Zeit für einen selbst, dann ist jede Minute ein Gewinn. Doch man kann alles auch exzessiv betreiben. Wer nur noch cross-skatet und kaum noch Zeit für andere Dinge hat, sollte darüber nachdenken, ob das keine zu einseitige Einstellung ist. Man vernachlässigt dann nämlich nicht nur seinen geistigen Horizont, sondern oft auch andere Menschen.</li>
<li><strong>Unfallgefahr!</strong> Keine wirklich große und zu den Risikosportarten gehört Cross-Skating noch lange nicht. Eine gute Unfall-Vorbeugung liegt in der richtigen richtige Einweisung auf den Cross-Skates. Die richtige Schutzkleidung erhöht natürlich die passive Sicherheit, wenn alle Kunst nicht mehr weiterhilft und plötzlich der &#8220;Erstfall&#8221; eintritt.</li>
<li><strong>Überbeanspruchungsgefahr!</strong> Die Trainingsbelastungen sind beim Cross-Skating hoch, aber die Gefahr von Überbeanspruchungen im Verhältnis dazu erstaunlich gering. Trotzdem darf man nicht außer Acht lassen, dass ein Körper sich auf die gesteigerten orthopädischen und physiologischen Beanspruchungen einstellen muss. Dafür benötigt es eine gewisse Zeit, die beim Cross-Skating zwar unterdurchschnittlich kurz ist, aber durch die beinahe Beschwerdefreiheit beim Training unterschätzt werden kann.</li>
<li><strong>Eilitäre Einstellung</strong>. Leider sind in unserem Sport einige unterwegs, die nach dem Motto, &#8220;Alle anderen sind blöd, die es nicht so machen wie wir&#8221; oder schlimmer noch, &#8220;Wir sind was Besseres&#8221; unterwegs. Zum Glück ist das nur eine kleine Minderheit unter den Cross-Skatern, auf die wir aber gerne verzichten können. Wie wäre es mit der Einstellung, &#8220;Wir haben etwas Tolles kennen gelernt, was wir anderen gerne vorstellen würden&#8221;?</li>
<li><strong>Hohe Kreislaufbelastung!</strong> Man kann enorm hohe Pulswerte beim Cross-Skating erreichen und in der Regel auch aushalten. Vorausgesetzt man ist gesund! Gerade durch die Beschwerdefreiheit, auch bei intensivem Training und die schwer einschätzbare Belastungsintensität, können auch Gefahren entstehen. <strong>Herz-Kreislauf Patienten</strong> sollten das Training unbedingt von ihrem Arzt genehmigen lassen, vom ihm konkrete Belastungvorgaben (z.B. Pulsobergrenzen) geben lassen und diese auch einhalten.<br />
Ein weitere Gefahr, besonders für bereits aktive Cross-Skater, ist die hohe Herz-Kreislaufbelastung bei Infektionen. Die Gefahr einer &#8220;Verschleppung&#8221; einer Infektion, mit der Folge einer <strong>Herzmuskelentzündung</strong> (Myokarditis) ist bei kaum einer Sportart so groß, wie beim Cross-Skating.<br />
<strong>Hitzeempfindliche Personen können leichter kollabieren</strong>, wenn sie die Belastung beim Cross-Skating unterschätzen. In allen drei Fällen empfiehlt sich die Kontrolle des Pulses mit einem Pulsmessgerät.</li>
<li>Durch den hohen Trainingseffekt mit seinem sehr schnellem Formanstieg wird das <strong>Entlastungssyndrom</strong> schon nach rund einem Jahr wirksam, bei anderen Ausdauersportarten erst nach frühestens 2 bis 3 Jahren regelmäßigen Trainings. Unfachmännisch wird das Entlastungssyndrom auch mit Sportsucht verwechselt, was allerdings ein rein psychisches Phänomen ist. Beim Entlastungssyndrom hochtrainierter Sportler zeigen sich bereits am zweiten Tag ohne Training gewisse Symptome, die leichten körperlichen Entzugserscheinungen von einer Droge ähneln, diese können aber oft schon mit 20 Minuten leichter körperlicher Aktivität behoben werden. Oft ist dies für Ausdauersportlern ein recht pragmatischer Grund ihr regelmäßiges Training scheinbar so &#8220;manisch&#8221; fortzuführen, sie vermeiden damit einfach die Entzugssymptome. Zum Glück ist das Entlastungssyndrom beim Cross-Skaten etwas weniger stark ausprägt als bei <em>schmerzhafteren</em> Ausdauersportarten, wie z.B. dem Laufen. Dafür stellt es sich bei konsequentem Cross-Skating Training meist erheblich schneller ein als bei anderen Ausdauersportarten. Bei manchen Cross-Skatern bleibt dieses Syndrom aber auch trotz höchstem Trainingsniveau ganz aus.</li>
<li><strong>Cross-Skating ist nichts für Gruppenabhängige</strong>. Ja, in der Gruppe, macht zwar auch cross-skaten viel Spaß und eine Gruppe motiviert viele. Wer sich aber nicht auch zum Training allein motivieren kann und einen gewissen Spaß dabei hat, wird langfristig kaum häufig genug trainieren. Zu selten ergeben sich Gelegenheiten zum gemeinsamen rollen. Außerdem müssen (nur!) manche Trainingreize sehr individuell gesetzt werden, um eine optimale Trainingswirkung zu erreichen. Das ist beim Mitschwimmen (oder Hinterherhecheln) in der Gruppe oft nicht möglich.</li>
<li>Manche berichten als <strong>Spinner abgetan zu werden</strong>. Es ist aber recht leicht das Gegenteil zu beweisen und durch Aufklärungsarbeit zu zeigen, dass wir uns nicht als Verrückte oder sportliche Extremisten hervortun wollen. Klar, mancher pflegt so einen unberechtigten Ruf, um seinem sonst grauen Dasein Farbe zu verleihen. Geben wir uns also als normale Menschen, die nur etwas noch recht Unbekanntes tun, für das es aber ganz handfeste Gründe gibt, es zu tun. Immer schön relativierend erklären und gegenüberstellen, ob es verrückter sei sich aus eigener Kraft stundenlang in der Natur zu <em>bewegen</em> oder mit 150 PS, wie Millionen andere,<em> im Stau</em> zu stehen? Oder ob es verrückter sei sich nach dem Sport auf einen großen Schluck Wasser und eine warme Dusche zu freuen oder auf eine laute Party, wo man sich die Sinne mit Alkohol und Nikotin zudröhnt? Der <em>Spezies Ausdauersportler</em> wird leider zu schnell unterstellt, sie wisse nicht was, Lebensfreude oder Spaß bedeute. So?<br />
Nicht Konsum von irgend etwas bedeutet automatisch Lebensqualität, sondern seine persönlichen Bedürfnisse (noch) befriedigen zu können. Und da scheinen die Maßstäbe echter Sportler, da weniger &#8220;spinnert&#8221; als die viele andere, erheblich mehr Zufriedenheit und Erlebnisfähigkeit zuzulassen. Sportler sind oft mit viel weniger zufrieden als &#8220;Normalos&#8221; und sollen das dann auch oft auch noch begründen. Doch in dieser &#8220;Rechtfertigungszwickmühle&#8221; werden wir Cross-Skater uns sicher noch eine ganze Weile bewegen müssen. Unqualifizierte Äußerungen und manchmal dilettantische Werbung über unseren Sport machen es einem leider nicht gerade leichter.</li>
<li><strong>Cross-Skating sei generell gesund</strong>, ist eine falsche Annahme (siehe &#8220;Hohe Kreislaufbelastung!&#8221;), aber auch diese Einstellug wird durch (unlautere gesundheitsbezogene) Werbung bewusst gefördert. Wer keine Beweise für spezielle Wirkungen vorlegen kann, darf damit auch nicht werben. Zwar ist <em>beispielsweise</em> die Art der Bewegung im Allgemeinen eine günstige Belastung für die gesamte Rumpfmuskulatur und daher als erstrebenswert bei Rückenbeschwerden einzustufen, doch das bedeutet nicht, dass ihr automatisch eine gesundmachende Wirkung zugeschrieben werden kann oder niemals Beschwerden auftreten können.</li>
</ul>
<p>Ich persönlich bin trotzdem fast uneingeschränkt begeistert vom Cross-Skating Sport und vielen anderen geht es ebenso. Wissen wir doch alle: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Wenn auch in unserem Fall die riesigen Vorteile, die hier aufgeführten Nachteile weit überwiegen.</p>
<p>Und trotz aller Nachteile: &#8220;Es gibt nicht Gutes, außer man tut es&#8221; (Erich Kästner).</p>
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		<title>Warum Cross-Skating Training so sinnvoll ist &#8211; Teil 4</title>
		<link>http://www.cross-skating.de/warum-cross-skating-so-sinnvoll-ist-teil-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 07:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[   Fortsetzung von Teil 3 Es gibt aber noch andere Vorteile beim Training auf Cross-Skates. Fortgeschrittene Cross-Skater können durch zusätzlichen Einsatz von mehr Muskelgruppen noch mehr Trainingwirkungen erreichen, als beim Skilanglauf und folglich noch intensiver und besser trainieren. Dabei sind die angewendeten Gelenkwinkel sogar noch schonender, als beim Skilanglauf, weil man die Beine etwas mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/02/CS10.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6490" title="Cross-Skating ist eine der wirksamsten und schonendstens Sportarten" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/02/CS10.jpg" alt="Effektiv trainieren auf Cross-Skates" width="400" height="325" /></a> <a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/09/star-yellow.png"><img title="Cross-Skating für Fortgeschrittene" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2012/09/star-yellow.png" alt="Interessant für fortgeschrittene Cross-Skater" width="11" height="10" /></a>  Fortsetzung von <a title="Warum Cross-Skating so sinnvoll ist Teil 3" href="http://www.cross-skating.de/warum-cross-skating-training-so-sinnvoll-ist-teil-3/">Teil 3</a></p>
<p>Es gibt aber noch andere Vorteile beim Training auf Cross-Skates.<strong> Fortgeschrittene Cross-Skater</strong> können durch zusätzlichen Einsatz von mehr Muskelgruppen noch mehr Trainingwirkungen erreichen, als beim Skilanglauf und folglich noch intensiver und besser trainieren. Dabei sind die angewendeten Gelenkwinkel sogar noch schonender, als beim Skilanglauf, weil man die Beine etwas mehr unter dem Körper bewegt und folglich weniger in die Grätschposition gehen muss. Dies liegt daran, weil man nicht, wie beim Langlauf, Gefahr läuft sich auf die Ski-Enden zu treten. Unerwünschte Verdrehungen in den Gelenken treten seltener und weniger stark und ausgeprägt aus als auf Skiern, weil die Cross-Skates kürzer sind und man nicht unvorbereitet auf Eisplatten <em>total</em> ausrutschen kann. Dadurch ist Cross-Skating sogar noch schonender für die Knie als Skilanglauf-Skating.</p>
<p>Ein weiterer sehr interessanter Punkt, der beim Cross-Skating hinzukommt ist der <strong>Rütteleffekt.</strong> Diesen Effekt erzielt man, wenn man sich im Gelände, auf rauen Wegen oder auf Schotterpassagen bewegt. Manche Abfahrtsskifahrer und ReHa-Patienten kennen diese Wirkung bereits, wenn sie schon einmal auf so genannten Rüttelplatten trainiert haben. Diese Rüttelplatten sind heute wieder in Mode gekommen und werden besonders Leuten angepriesen, die wenig Zeit zum Training haben oder lieber &#8220;passiv&#8221; trainieren. Vergessen wird allerdings, dass auf solchen Geräten kaum aktiv trainiert wird. Man sollte sich aber auch aktiv bewegen, weil nur so der Energieverbauch, die Koordination und  das Herz-Kreislaufsystem gefordert werden, auch wenn die Hersteller nahezu aller passiven Trainingsgeräte anderes behaupten.</p>
<p>Dem Alpinskiläufer wie auch beim Cross-Skater bietet die Piste den Rütteleffekt. Die Muskulatur und die Gelenke profitieren erheblich davon. Das Kniegelenk lernt die minimalen Stöße zu koordinieren und verhält sich dadurch erheblich stabiler. Es wird gerader und orthopädisch vorteilhafter belastet und auch die stabilisierende Muskulatur wird hervorragend trainiert. Außerdem reagiert Muskulatur auf die Rüttelbewegungen mit einer <strong>stärkeren Durchblutung und einem höheren Kraftzuwachs</strong>, als sonst. Auch die Dichte der Knochen und die Eigenschaften des Bindegewebes profitieren davon. Bei Mountainbikern ist dieser Effekt schon seit vielen Jahren vom Downhill-Training bekannt und geschätzt. Dabei muss nämlich deren Muskulatur und die Gelenke auf viele verschiedene Erschütterungen reagieren.</p>
<p>Es gibt immer noch keine umfangreichen sportwissenschaftlichen Untersuchung über Cross-Skating, nur einige Dutzend Projekte, die ich selbst durchgeführt habe. &#8220;Beweisen&#8221; kann man daher nicht viel. Die aufgeführten Vorteile beruhen aber auf meinen  <strong>jahrelangen Erfahrung als aktiver Cross-Skater und Trainer, als der mehr als 30.000 km auf Cross-Skates zurückgelegt habe</strong>. Weitere Bestätigungen stehen zwar noch aus, werden aber sicher bald folgen. Spürbar sind diese Wirkungen aber für praktisch jeden der ernsthaft mit diesem Sport beginnt. Wer dann ein regelmäßiges Training auf Cross-Skates durchführt, wird auch ohne &#8220;Beweise&#8221; davon überzeugt sein, ein wirklich hocheffizientes Training für sich entdeckt zu haben. Darüber hinaus ist Cross-Skating nicht nur gut für den Körper, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden und dient, wie bereits erwähnt, hervorragend als eine Form des <strong>Gehirn-Jogging</strong>. Man ist unterwegs in der Natur, schult ganz nebenbei seine Konzentration, lernt ständig dazu, erlebt seinen Körper und hat riesig viel Spaß dabei. Das tut auch der Seele sehr gut und bringt einen spürbaren Zuwachs an persönlicher Lebensqualität.</p>
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		<title>Skiroller- und Nordic Cross-Skating-Camps in Klingenthal</title>
		<link>http://www.cross-skating.de/skiroller-und-nordic-cross-skating-camps-in-klingenthal/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 20:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl.-Sportwiss. Tim Tröschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Skischule Klingenthal veranstaltet im Erzgebirge/Vogtland über den Sommer die erfolgreichen Skiroller- und Nordic Cross-Skating-Camps in Klingenthal. An einem verlängerten Wochenende (Freitag bis Sonntag) erleben alle Nordic-Fans des Sommers – und die, die es noch werden wollen – einen umfangreichen Einblick in die schönsten Sportarten. Die Camps richten sich an alle Interessierten. Egal ob Einsteiger, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: justify;">Die Skischule Klingenthal veranstaltet im Erzgebirge/Vogtland über den Sommer die erfolgreichen Skiroller- und Nordic Cross-Skating-Camps in Klingenthal. An einem verlängerten Wochenende (Freitag bis Sonntag) erleben alle Nordic-Fans des Sommers – und die, die es noch werden wollen – einen umfangreichen Einblick in die schönsten Sportarten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/03/Skirollern-Skating2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7110" title="Skirollern Skating" src="http://www.cross-skating.de/wp-content/uploads/2013/03/Skirollern-Skating2-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Die Camps richten sich an alle Interessierten. Egal ob Einsteiger, Fortgeschrittener oder professioneller Cross-Skater und Rollski-Läufer – alle Sportler sind herzlich willkommen. In kleinen Leistungsgruppen werden beide Sportarten und deren Lauftechnik erlernt bzw. technische Mängel optimiert. Videoanalysen vor Ort helfen, um schnelle Lernfortschritte zu gewährleisten und individuelles Lernen zu fördern. Durch die Betreuung von Trainern und Sportwissenschaftlern stehen professionelle Berater ganztägig zur Seite.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den praktischen Trainingseinheiten zur Lauftechnik werden in den beiden Abendveranstaltungen kurzweilig Informationen zu den Sportarten und dem Material dargeboten. Zudem wird eine praktische Einheit einen kleinen Ausblick in den Biathlonsport geben. Im Rahmen des Camps werden die Sportgeräte (Cross-Skates/Skiroller, Skirollerschuhe, Stöcke) gestellt. Während der zahlreichen Kurseinheiten können verschiedene Cross-Skates und Skiroller sowie Stöcke getestet und probiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pension Kammloipe – mit 900m ü.NN höchstgelegenste Pension der Region – dient als optimaler Ausgangspunkt für die Kurseinheiten. Die Unterbringung der Campteilnehmer erfolgt in gemütlichen und großen 3-Sterne Unterkünften. Für Stärkung sorgt die Halbpension mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und gemütlichem Beisammensein zum Abendessen. Zur Entspannung kann der hauseigene Saunabereich genutzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Skiroller- und Nordic Cross-Skating-Camps beginnen ab Ende Mai. Im September und Oktober werden zwei reine Skiroller-Camps angeboten, die speziell das Skirollern als Inhalt haben und auch als Saisonvorbereitung für den Winter genutzt werden können.</p>
<p> <strong><span style="text-decoration: underline;">Überblick zu den Skiroller- und Nordic Cross-Skating-Camps:</span></strong></p>
<ul>
<li>2 Übernachtungen in der Pension Kammloipe*** inkl. Halbpension</li>
<li>kostenlose Materialnutzung (Skiroller/Cross-Skates, Stöcke, Skirollerschuhe)</li>
<li>Skirollertest (zahlreiche Skiroller von Elpex, SRB, Powerslide, Pro-Ski)</li>
<li>Stocktest (KV+, SkiGo)</li>
<li>Cross-Skates Test</li>
<li>2 Theorieeinheiten am Abend (Materialkunde &amp; sportartspezifische Themen)</li>
<li>4-5 Laufeinheiten auf Skiroller und Cross Skates inkl. Technikschulung in Leistungsgruppen für Anfänger und Fortgeschrittene</li>
<li>wissenschaftliche Videoanalysen der Lauftechnik</li>
<li>professionelle Betreuung durch Trainer und Dipl.-Sportwissenschaftler</li>
<li>Saunamöglichkeit nach den Trainingseinheiten am Nachmittag</li>
<li>Einkaufsgutschein bei nordicx.com</li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Termine:</span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Skiroller- und Nordic Cross-Skating-Camps: </span></p>
<ol>
<li>Mai/Juni: 31.05. – 02.06., 14.06. – 16.06.</li>
<li>Juli: 05.07 – 07.07, 26.07. – 28.07.</li>
<li>August: 16.08. – 18.08.</li>
<li>Oktober: 04.10. – 06.10.</li>
</ol>
<p><span style="text-decoration: underline;">Skiroller-Camps:</span></p>
<ol>
<li>September: 13.09. – 15.09.</li>
<li>Oktober: 18.10. – 20.10.</li>
</ol>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Preise:</span></strong></p>
<blockquote><p>im Zweibettzimmer:   279€ pro Person (inkl. MwSt.)</p>
<p>im Einzelzimmer:       299€ pro Person (inkl. MwSt.)</p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Organisation:</span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Skischule Klingenthal, Dipl.-Sportwiss. Tim Tröschel, Tel: 0174 / 788 7555, Mail: tim[at]skischule-klingenthal.de, Web: <a href="http://www.skischule-klingenthal.de">www.skischule-klingenthal.de</a></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Anmeldung:</span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Pension Kammloipe, Kathrin Tröschel, Tel: 037 465 / 401 862, Mail: info[at]pension-kammloipe.de, Web: <a href="http://www.pension-kammloipe.de">www.pension-kammloipe.de</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Ausschreibungen:</span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><em>Skiroller und Nordic Cross-Skating-Camps:</em> <a href="http://nordicx.com/Skiroller-und-Nordic-Cross-Skating-Kurswochenende.html">http://nordicx.com/Skiroller-und-Nordic-Cross-Skating-Kurswochenende.html</a><br />
<em>Skiroller-Camps</em>: <a href="http://nordicx.com/Skiroller-Kurswochenende/.html">http://nordicx.com/Skiroller-Kurswochenende/.html</a><em><br />
Gesamt:</em> <a href="http://www.skischule-klingenthal.de/Resources/SkirollerCamps_und_Cross-Skating.pdf">http://www.skischule-klingenthal.de/Resources/SkirollerCamps_und_Cross-Skating.pdf</a></p>
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