Willkommen im Cross-Skating MAGAZIN

Frank Röder

Cross-Skating.de ist das deutschsprachige Online-Magazin der Cross-Skating Szene. Über alles Wissenswerte rund um den Cross-Skating Sport, um Cross-Skates, um sinnvolles Zubehör und alles, was den Sport sonst noch schöner macht, soll hier in diesem Magazin informiert werden. Bereits seit 2005 lege ich mit meinen Aktivitäten größten Wert auf die Nähe zum Cross-Skating Sportler, fachliche Kompetenz, Offenheit und Aktualität. Falls euch das CROSS-SKATING MAGAZIN gefällt, freue ich mich, wenn ihr es weiterempfehlt.

Euer Frank Röder

Seniorentraining auf Cross-SkatesFortsetzung von Teil 2

Langfristige Motivation durch Leistungsüberprüfung ist für ältere Sportler, aber auch für Frauen manachmal schwierig. Vergleichswerte fehlen oft und “Weltrekorde” und sensationelle Bestleistungen werden von jungen Männern im besten Sportleralter aufgestellt und diese werden dann manchmal als das Maß aller Dinger oder die Grenze des Machbaren betrachtet. Man kann das so akzeptieren, aber kann ohne Profiambitionen und Jungendelixier recht wenig damit anfangen. Vergleichbar werden die eigenen Leistungen aber, wenn man seine Leistung, in diesem Fall Bestzeit, in Relation zu Alter oder Geschlecht setzen kann. Da kann man mit Hilfe der “Cross-Skating Relativ-Zeiten-Tabelle” problemlos tun. Frauen, Senioren und auch Jugendliche (nicht auf dieser gekürzten Tabelle) erhalten für jeden einzelnen Altersjahrgang (ebenfalls gekürzt) eine Zeitgutschrift auf ihre Bestzeit. Damit kann die eigene Leistung realistisch vergleichen werden und mancher kann sogar feststellen, das sie oder er zu den Weltbesten ihres Alters gehören.

Cross-Skater im GesprächAber was tun, wenn man vor allem seine Hausrunden abfährt, die kaum ein anderer kennt. Kann man damit für sich einen Maßstab festlegen? Ja, man kann, man nimmt dann seine Bestzeiten auf der Hausrunde vom Vorjahr, denn mit jedem Jahr wächst der Bonus und ermöglichst so die hoffentlich gleich oder womöglich bessere “Relativ-Zeit” als im Vorjahr. Man kann also gegen sich selbst antreten. Ein 60 jähriger Mann kann beispielsweise bei einer Marathon-Bestzeit von 2:30 Stunden 16 % abziehen und feststellen, dass dies einer “Profi-Zeit” von 2:06 Stunden entspricht. Ein Jahr später ist er vielleicht eine Minute langsamer, aber sein Alterklassen-Bonus größer und seine Relativ-Leistung soagr noch besser geworden. Die Marathonzeit einer 55-jährigen Cross-Skaterin von 3:00 Stunden ist mit einem jungen Mann vergleichbar, der den Marathon in etwa 2:20 Stunden absolviert.

Auf diese Weise kann man auch Bestzeiten anderer Sportsfreude in eine Relativ-Bestzeit umrechnen und eventuell zum Angriff auf den Relativ-Streckenrekord auf einer beliebigen Cross-Skating Strecke aufrufen, egal wie alt der Sportler ist und egal, ob Männlein oder Weiblein. So können Familien auch eine generationsübergreifende Familienmeisterschaft veranstalten und sogar Wettkampf-Veranstalter, die Leistung sportlicher Frauen und Senioren angemessen anerkennen, indem sie alle Teilnehmer in einer Relativwertung zusammen bewerten. Leider ist die Belastung beim Cross-Skating zu komplex um alle denkbaren Bedingungen zu berücksichtigen. Situationen, die für Frauen und Ältere kaum zu bewältigen sind, weil ihre Maximalkraft zu Fahren unter diesen Bedingungen kaum ausreicht werden natürlich die zeitliche Schere zu jungen Männern im Bestleistungsalter noch etwas vergrößern. Man denke da an ein schweres Bergrennen unter anspruchsvollen Cross-Bedingungen. Wer gar nicht durchkommt, kann natürlich auch keine Zeit auf solchen Strecken messen. Hier muss jede schematische Tabelle hinken, aber unter gemäßigten Bedingungen ist sie trotzdem ein motivierendes Tool.

Merkwürdig, dass diese Idee in anderen Sporarten bisher kaum aufgegriffen wurde. Man könnte dies fast als frauen- und seniorenfeindliche Einstellung interpretieren. Die vollständige Alterklassen-Tabelle ist mit jedem einzelnen Jahrgang auf der Cross-Skating Trainer CD-ROM enthalten.

“Der Kreis rollt” auf der der B44

von Frank Röder am 14. Mai 2012

Cross-Skating Touristik auf der gesperrten B44 – Marathon für Jedermann

Cross-Skating in Groß-Gerau

Eine kraftfahrzeugverkehrsfreie B44 auch für Cross-Skater

Am 13. Mai 2012: Die Idee der Cross-Skating Touristik Fahrt (CTF) setzt sich immer mehr durch. Angeknüpft an Veranstaltungen wie Volksradfahren oder eben solche Aktionen wie “Der Kreis rollt”, wird der Cross-Skating Sport ohne zusätzlichen Aufwand in andere Veranstaltungen  integriert. Während beim Volkradfahren oder bei kurzen Rad-Touristik-Fahrten (RTF) ein geringer Teilnahmebeitrag an den Veranstalter zu entrichten ist, blieb die Cross-Touristik Fahrt am 13. Mai für die Teilnehmer kostenfrei. Und am 13. Mai war es leicht möglich gleich die Marathondistanz über gut 42 km zu absolvieren.

touren-serie_auf_cross-skates12 Teilnehmer waren mit ihren Cross-Skates am Start, allerdings nicht alle mit der Absicht die ganze Distanz zu fahren. Manche begnügten sich etwa mit der Hälfte. Wer sich nach der Veranstaltung (freiwillig!) zum notieren der Punkte bei der Redaktion meldete, bekam für die Cross-Skating Touren Serie seine Kilometer 1 zu 1 als Punkte gut geschrieben, keinen Erschwerniszuschlag da es kaum eine leichtere Strecke geben kann.

Cross-Skater sind gesellige Individualisten

Fachsimpeln vor dem Start. Auch Langstrecken Skater Gerald aus Frankfurt (2. v.r.) war dabei

Zur Startzeit um 10 Uhr war noch nicht viel los und mit 14°C war die Luft frisch, aber ideal temperiert für lange Ausdauerleistungen.

Sonne gab es reichlich. Von wenigen Wolken abgesehen, hatten wir fast durchgehend intensivste Sonneneinstrahlung. Auch akustisch waren wir gut versorgt, von Blasmusik über Samba bis Hardrock wurden auf der Strecke fast alle Töne angespielt. Viele Vereine und Gewerbetreibende legten an der B44 Unterhaltungsprogramme hin, sorgten für Verpflegung oder präsentierten ihre Aktivitäten.

Berge sind mit Cross-Skater gut zu bewältigen

Nur drei kurze Steigungen, zusammen sechs, wenn man den Rückweg mit zählt, machten die Marathondistanz fast zum Kindesspiel.

Die Pausen versuchten wir recht kurz zu halten, damit wir nicht in der Mittagszeit in das zu erwartende dichte Gedränge tausender Teilnehmer geraten würden. Dies kam dann zwar auch so, aber erst ziemlich spät. Die Gruppe teilte sich recht schnell in etwa vier bis fünf Kleingruppen mit verschiedenen Tempovorstellungen auf. Die schnellsten hatten den Marathon in etwa zwei Stunden zwanzig Minuten hinter sich. Dies war vielleicht die beste Strategie, weil es auf Bundesstraße gegen Mittag nicht nur immer belebter wurde, auch die Zahl von unschönen Erfahrungen mit durchaus einigen niveaulosen Pöbeleien durch Personen, die bei solchen Veranstaltungen nichts zu suchen haben, nahmen immer mehr zu.

Gesellige Individualisten: Cross-Skater

Zusammen kommen mach Spaß und bringt Anregungen. Es gibt viele sportliche Möglichkeiten dies zu arrangieren.

 

Trotzdem war es sehr schön ein paar neuen Gesichtern in der Cross-Skating Szene zu begegnen und auch einige jung gebliebene alte Bekannte wieder zu treffen. Die Idee einer gesperrten Bundesstraße ist sicher gut und für viele eine Attraktion. Ob es allerdings der richtige Anlass war cross-skatende Sportsfreunde zu treffen, bezweifele ich nach dieser Erfahrung gleich aus mehreren Gründen. Gewisse sportliche Ambitionen hatte eigentlich jeder. Wer schneller unterwegs war, schaute bestimmt auch mit einen Auge auf seine Marathonzeit und wer “nur” die Marathondistanz absolvieren wollte, musste zum Ende hin sicher einiges an Motivation und Konzentration mobilisieren um die Distanz sicher zu bewältigen, auch wenn die reinen Streckenbedingungen ideal waren. Leider war das Umfeld durch einige andere unmotorisierte Verkehrsteilnehmer recht nervenaufreibend, aufmerksamkeitfordernd  und manchmal unnötig gefährlich.

Schöne Veranstaltung mit persönlich negativer Bilanz

cross-skating experience 2012Wenn es allein um das Touren fahren geht, ob mit mehr oder weniger Ehrgeiz, das bekommen wir im Rahmen einer herkömmlich organisierten Tour eigentlich besser hin. Wir wählen ja sonst auch immer verkehrsfreie bis verkehrsarme Strecken und an diesem Tag war die Verkehrsdichte stellenweise einfach zu hoch. Wer den Volksfestcharakter gesperrter Bundesstraßen mag, kann und soll ruhig seinen Spaß bei Veranstaltungen dieser Art haben, doch meine Kritik halte ich aus sportlicher Sicht trotzdem für begründet. Veranstalter von “Touren” sollten daher genau abwägen, ob sie mehr in Ruhe fahren wollen (also dann abseits solcher Events) oder eine rollende Party erleben wollen, bei der ein ständiges ”Stopp-and-go” zwangsweise dazugehört. Für mich persönlich war es ein ziemliches Horrorszenario, weil ich keine zwei Tage zuvor einen vermeidbaren Zusammenstoß mit einem anderen Radfahrer überstanden hatte, den der Unfallverursacher nur knapp überlebt hatte.

Und dann stundenlang tausenden von radfahrenden oder inlineskatenden Personen ausgesetzt zu sein, die das Wort “Helm” offenbar mehr mit Kriegsdenkmälern, als mit sinnvoller Schutzkleidung für Radfahrer in Zusammenhang bringen und gleichzeitig auch noch ettliche gefährliche Situationen heraufbeschworen, das war für mich purer Stress, dem ich mich nicht mehr aussetzen werde. Es ist keine Übertreibung, sondern es ist schlicht ganz frisch persönlich Erlebtes, dass es kein Vergnügen ist, unendliche Minuten auf den Rettungswagen zu warten, während man bei einem schwach röchelnden Unfallverletzten kaum unterscheiden kann, ob die rote Masse die aus seinem Kopf quillt nur viel frisches Blut ist oder sich Teile seines Gehirns dabei befinden. Das mag von mir sehr heftig ausgedrückt sein, aber mancher unschöne Unfallbericht mag vielleicht doch mehr Leben retten als ein womöglich  belangloser Friede-Freude-Eierkuchen-Bericht eines rollenden Volksfestes – das Leben ist leider keine Dauerparty. Daher meine Entscheidung, eine weitere Sichtweise in etwas drastischeren Worten auszudrücken. Das ist meine kritische Perspektive, aber eben auch eine Art von Erfahrung für die ich mich hiermit schon einmal vorab entschuldige. Einen Marathon zu schaffen ist ein erstebenswertes Erlebnis. Es gibt aber mehrere Wege dies zu erreichen.

 

Deutschland Tour 2012 von Füssen nach Flensburg

10.05.2012

Deutschland Tour 2012 – von Füssen nach Flensburg über 1400 km in 30 Tagen Cross-Skater Gerald aus Frankfurt  hatte vor nicht allzu langer Zeit die Idee zu einer Tour quer durch Deutschland und begann sofort mit der Planung. Da er schon beim Training die Erfahrung gemacht hatte, dass auch Pannen vorkommen können, warfen sich bestimmte [...]

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Fahrbericht Powerslide XC Trail

07.05.2012

Der Powerslide XC Trail ist nun gute drei Monate im Handel. Es wird also Zeit um über das neue Einsteigermodell von Powerslide aus der Fahrpraxis zu berichten. Einsteiger lockt dieser Cross-Skate mit einem durchaus  attraktiven Preis, der sich im Handel bei knapp 220 € eingependelt hat. Mit günstigen Stöcken kann man also unter 250 € [...]

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Auf Cross-Skates fit und gesund älter werden – Teil 2

03.05.2012

Fortsetzung vom ersten Teil. Kurse sind zwar oft recht lehrreich, es muss aber einem altersgerechten Lerntempo Rechnung getragen werden und gegebenefalls einem Personaltraining der Vorzug gegeben werden (Outdoor-Trainer mit Fachausbildung Cross-Skating). Definitionsgemäß gelten die relativ geringen Reize durch Ausdauertraining kaum als ein Kraftausdauertraining. Die Praxis zeigt aber, dass durch kraftintensiveres Cross-Skating, die Kraftausdauer erhöht werden [...]

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Interview mit Powerslide Produktentwickler Jürgen Pfitzner

30.04.2012

Im Rahmen des Internationalen Speedskating-Kriteriums in Groß-Gerau (Ausrichter: Blau-Gelb Groß-Gerau) ergab sich am 29. April ein Interview mit dem Produktentwickler Jürgen Pfitzner von Powerslide. Die Fragen und Antworten werden hier leicht gekürzt wiedergegeben. F.R.: Wann ist Powerslide in die Nordic Cross-Skating Branche eingestiegen und welche Motivation steckte dahinter? J.P.: Die Idee des Mountainbiking den Radsport [...]

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Der Einstieg für Schwimmer ins Cross-Skating, Teil 2

26.04.2012

Hiermit wird der erste Teil über Schwimmen und Cross-Skating fortgesetzt. Wer mehrere Sportarten gleichzeitig betreibt, kann nie mit Bestimmtheit sagen, wie sehr sie sich ergänzen oder mitunter sogar in der Trainingswirkung widersprechen. Genau messen kann man die Auswirkungen solchen Kombi-Trainings nicht. Hier sollte man sich aber ruhigen Gewissens auf sein subjektives Empfinden verlassen, auch wenn [...]

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Passive Sicherheit beim Cross-Skating

24.04.2012

Im Artikel über aktive Sicherheit beim Cross-Skating wurde ja bereits auf den Unterschied zwischen aktiver und passiver Sicherheit hingewiesen. Links kann man einen speziell ausgerüsteten Helm sehen, der durch die Beleuchtung Unfälle aktiv verhindern kann, aber auch beim Unfall passiv schützten kann. Man kann nicht immer eine klare Trennlinie zwischen aktiver und passiver Sicherheit ziehen. [...]

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Moderner Biathlon in Musdorf

21.04.2012

MUBI der Musdorf Biathlon 2012 Der Musdorf Biathlon geht im Jahre 2012 in in die zweite Runde. Vom 26. bis 27. Mai findet der Biathlon auf der Musdorf „Arena“ statt. Was wird geboten? Am Samstag gibt‘s einen Cross-Skating Einsteigerkurs mit like2skike-franken.de und ein Cross-Skating Rennen über 10 Runden. Die Gesamtdistanz beträgt etwa 11,5 bis 12,5 [...]

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Auf Cross-Skates fit und gesund älter werden – Teil 1

20.04.2012

Seniorentraining ist eigentlich ein Thema das jeden etwas angeht, denn älter werden wir alle. Wer als junger Mensch lange gar keine Bewegung hatte oder schwer krank gewesen ist, sollte besser ebenfalls wie ein Senior anfangen. Dabei soll hier keine Altersgrenze gezogen werden, wer bereits zu den Senioren gehört. Im Schwimmen beginnen die Seniorenklassen schon ab [...]

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