Alt und dick, der neue Trend beim Cross-Skating

von Frank Röder am 1. April 2017

Nanu, wollen eigentlich nicht fast alle jung und schlank sein? Aber nicht doch beim Cross-Skating, denn Cross-Skating ist anders.
Jetzt werden sogar alte SRB-Cross-Skates, die schon einige tausend Kilometer auf dem Buckel haben auf ihre alten Tage noch zu Fat-Tyre-Skates. Pünktlich ab heute können Rad-Tuning-Sets für den SRB XRS03 und den XRS02 vorbestellt werden, für nur 199,90 Euro.

Der Einbau ist Sache der Heimwerkers selbst, etwas Feilen am Rahmen, an nicht tragenden Stellen, aber immerhin feilen und schon ist genügend Platz für die 175 x 41 mm bauenden Reifen.

Die japanischen Hochleistungsreifen im Format 6,9 x 1,62 Zoll, werden auf ultraleichte Karbon-Felgen, deren Kohlenstoff aus guter US-amerikanischer Kohle gewonnen wurde, gezogen und der Spaß kann los gehen. Spezial-Radlager und schnell abgestimmte Spacer aus isländischem Vulkan-Aluminium perfektionieren den Spaß. Die deutlich voluminöseren und griffigeren Reifen sorgen auch für rund einen Zentimeter mehr Bodenfreiheit, aber nicht zu viel, das ist wichtig.

Der Clou ist, dass so ein Rad, durch die mäßig kostenaufwändigen Maßnahmen nur etwa 100 Gramm mehr wiegt als ein serienmäßiges 6-Zoll-Rad. Und damit kann man schon bei den „Dicken“ mitmischen? Im Prinzip ja, denn wer in Physik aufgepasst hat und die Archimedischen Auftriebsformeln kennt (notfalls Frau Merkel fragen), erkennt, dass das Volumen hier stärker zunimmt als die Masse. Das bedeutet auch mehr Auftrieb im Wasser oder in tiefem Schlamm. Die Cross-Skates fahren sich so handlich, wie ein Weltergewichtler im Sumo-Format joggen kann, nämlich eigentlich ganz gut. Off-road gehen sie ab wie Schmidts Katze und sind dort, gefühlt, beinahe handlicher als vorher.

Ich muss es wissen, denn nur durch das Archimedische Prinzip konnte ich die letzte große Schlammschlacht in Frankfurt (die zweite Schlacht vom Ginnheim Hill) nur knapp für mich entscheiden.

Sportliche Grüße und viel Spaß mit dem neuen Modell wünscht, „Der über den Schlamm schwebt“. Hugh, ich habe geschrieben!

 

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: